Der passende Haargummi für Dich !

Der passende Haargummi für Dich !  Frauen und Mädchen, die eine halblange oder lange Frisur tragen, sind eigentlich niemals ohne anzutreffen: Niemals ohne ein Haargummi! Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob sie es tatsächlich im Haar tragen, am Handgelenk oder nur für alle Fälle in der Tasche mitgenommen haben. Wie ein treuer Begleiter sind sie immer dabei. Schließlich weiß Frau ja nie, wann sie es doch noch benötigt. Wer nun denkt, dass Haargummi gleich Haargummi ist, hat sich wirklich noch nie mit ihnen beschäftigt. Damit sich aber das Wissen um das Haargummi weiter verbreitet, wollen wir es uns doch einmal genauer anschauen.

Wo liegen die Unterschiede?

Wir alle kennen das gewöhnliche Haargummi, dass mit einer Metallklemme zusammen gehalten wird. Es ist in unterschiedlichen Stärken und Längen erhältlich, damit dicke und dünne Zöpfe und Pferdeschwänze sicher gehalten werden können. Doch viele Nutzerinnen sind nicht wirklich zufrieden damit, denn es hinterlässt grundsätzlich einen Knick im Haar. Nimmt man es also wieder heraus, kämmt die Haare und lässt sie locker fallen, befindet sich dieser Knick stets an der Stelle, an der zuvor das Haargummi saß. Nicht jeder Frau, nicht jedem Mädchen gefällt dies.

Aus diesem Grund wurde das Invisibobble „erfunden“. Es ist einem Telefonhörerkabel nicht unähnlich. In unterschiedlichen Stärken und Längen kann es auch bei schwierigen Frisuren das optimale Haargummi sein. Der einzige Nachteil dieses Models ist, dass es relativ schnell ausleiert und nur bedingt wieder „geschrumpft“ werden kann. Dennoch wird es sehr gerne von Mädchen und Frauen allen Alters verwendet. Unter anderem, weil es tatsächlich bei den meisten Anwenderinnen keinen Knick hinterlässt.

Besonders gerne werden zur Zeit die Haar-Bungees verwendet. Ja, so werden sie tatsächlich genannt. Es handelt sich um Gummibänder, die an jedem Ende einen Haken besitzen. Mit diesen Haken werden sie, nachdem sie positioniert wurden, zusammengehalten. Allerdings werden die Haken nicht ineinander verhakt. Sie werden vielmehr nach dem Styling in die Haarsträhnen gehakt. Somit kann das Haargummi genauso stramm gezogen werden, wie es gerade benötigt wird.  Die Haar-Bungees eröffnen der Anwenderin ganz neue Styling-Optionen. Im Gegensatz zu anderen Haargummis besteht bei Haar-Bungees nicht die Möglichkeit des Haarbruchs. Ein Vorteil, der auch die letzten Skeptikerinnen überzeugen sollte.

Scrunchies, mit Stoff umzogene Gummibänder, sehen lustig aus und können farblich stark variiert werden. Ganz leicht können sie auch selber gemacht werden. Als Überbleibsel aus den 1980er Jahren feiert er immer noch große Erfolge. Es lassen sich mit diesem Haargummi tolle Akzente setzen. Besonders beliebt ist das Scrunchie bei Frauen, die des Nachts eine große, wiederspenstige Mähne bändigen müssen.

Die Stoffhaargummis gibt es übrigens auch in schmaler Ausführung und industriell gefertigt. Allerdings halten sie nicht wirklich gut bei starken Mähnen. Deshalb sind sie zwar schick und einfach zu nutzen. Doch reißen sie leider auch recht schnell.

Gibt es etwas beim Verwenden der Haargummis zu beachten?

Wer sich nicht gut mit Haargummis auskennt, wird an diesem Punkt natürlich sagen, dass man sich das Haargummi einfach ins Haar macht, ein wenig zurecht zuppelt und dann ist schon alles in Ordnung. Aber ganz so einfach ist es mit den Haargummis dann doch nicht.

  • Wird das Haargummi oft getragen, sollte darauf geachtet werden, dass es immer wieder an anderen Stellen sitzt. Wird es immer wieder an ein und derselben Stelle positioniert, wird nicht nur eine dauerhafte Welle an dieser Stelle provoziert. Auch kann es schnell zu einem Bruch des Haares an dieser Stelle kommen. Natürlich bricht nicht jedes Haar in einem Pferdeschwanz. Im ungünstigsten Fall jedoch kann man es tatsächlich mit bloßem Auge sehen.
  • Soll der Pferdeschwanz voluminöser aussehen, werden mehrere Haargummis benötigt. Dies geschieht nicht, damit der Pferdeschwanz besser hält. Vielmehr geht es darum, dass er stärker vom Kopf absteht.
  • Nasses Haar sollte niemals mit einem Haargummi zusammengehalten werden. Denn nasses Haar ist sehr empfänglich für Haarbruch. Sollte das nasse Haar zusammengehalten werden müssen, sollte hierfür eine Haarklemme verwendet werden.
  • Für die Zöpfe oder den Pferdeschwanz, die in der Nacht getragen werden sollten, sind weiche Haargummis wie Scrunchies oder Stoffhaargummis zu empfehlen. Sie sind sowohl weich zum Haar als auch zum Kopf bzw. der Kopfhaut. Es ergibt sich ein gutes Gefühl zum Schlafen.

Nur im Großpack bitte

Die einfachen Haargummis werden für gewöhnlich in größeren Gebinden angeboten. So sind immer ausreichend Haargummis für die verschiedenen Gelegenheiten zur Hand. Doch sollte man wissen, dass die günstigen Modelle leider auch recht schnell an der Klammer reißen können, wenn sie zu straff gezogen werden.

Wer gut ausgerüstet sein möchte, hat von allen Modellen einige im Frisiertischchen deponiert. So können viele unterschiedliche Frisuren kreiert werden – jeden Tag eine andere.

Lose Haare werden mit Haarklammern befestigt, damit die Frisur trotz kürzerer Haare sehr gut aussieht. Auch wenn der Pony wieder lang nachwachsen soll, sind sie eine sehr gute Lösung, um die Haare zu bändigen. Es gibt einfach Klammern, die fast unsichtbar sind. Und natürlich gibt es auch die größeren, schönen Modelle, die man problemlos zur Schau tragen kann. Es lohnt sich, auch von ihnen eine größere Auswahl zu besitzen. So kann jede Frisur, die mit einem Haargummi eine Basis bekommt, aufgepeppt werden.

… und was ist mit Haarspangen und Haarreifen?

Haarspangen sind eine tolle Möglichkeit, um seinen persönlichen Stil auszudrücken. Manchmal kann es von Vorteil sein, wenn das Haargummi als Basis zum Zusammenhalten der Haare verwendet wird. Die Haarspange ist nicht immer für dickes Haar geeignet. Die Kombination jedoch ist unschlagbar.

Ebenso verhält es sich mit Haarreifen. Denn dieser kann die zu kurzen Haare problemlos einfangen. Natürlich sind auch die Haarreifen als Träger für Accessoires bestens geeignet. Man kann sie übrigens, ebenso wie die Haarspangen, mit kleinen Mitteln selber herstellen. Auf diese Weise kann man sich eine tolle, ganz individuelle Sammlung Accessoires zusammenstellen, die einfach zu jeder Situation passen. Naja, und wenn es einmal schnell gehen soll, dann wird einfach zum Haargummi gegriffen.